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Universitätsklinikum Ulm
Schule für Medizinische Dokumentation

Berufe im Informationswesen
Ein Wegweiser zur Ausbildung

Archive sind Einrichtungen zur Erfassung, Sicherung und Erschließung von Schriftstücken und Dokumenten, die meist aus einer amtlichen Geschäftsführung erwachsen sind.

Die Hauptmasse der Archivalien besteht aus Urkunden und Akten, die der Tätigkeit von Regierungsstellen, Behörden und Gerichten entstammen, jedoch im laufenden amtlichen Betrieb nicht mehr benötigt werden. Im Unterschied zu gedruckten und publizierten Schriften handelt es sich bei Archivalien in der Regel um hand- oder maschinengeschriebene Einzelstücke. Die Archive ordnen und erschließen diese Materialien und stellen sie für die Forschung, vor allem für historische und juristische Fragestellungen, zur Verfügung.

Für die Wissenschaft sind die großen Staats- und Stadtarchive am wichtigsten, doch haben auch die Archive anderer Träger, z.B. Kirchen-, Firmen-, Rundfunk- und Familienarchive, sowohl praktische als auch wissenschaftliche Bedeutung.


Berufe:

  • Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste (FAMI) in der Fachrichtung Archiv
  • Archivsekretär
  • Diplom-Archivar (FH), Archivar des gehobenen Dienstes
  • Archivar des höheren Dienstes

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Ausführliche Beschreibung (PDF)

Ausbildungsstätten (HTML)

weiterführende Literatur (HTML)